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Bni Said

Nachdem wir wieder einmal unseren Wassertank gefüllt haben, geht’s auf die Strassen Marokkos. Wir planen, Cala Iris anzufahren, doch unterwegs stellen sich die Schnellstrassen am Mittelmeer entlang als gar nicht so schnell heraus. Die wunderschöne Magistrale folgt den unzähligen kleinen Buchten und es ist die reinste Berg- und Talfahrt.

 

Nach zwei Stunden Fahrt aber lediglich 50 zurückgelegten Kilometern, machen wir eine Pause am Beach von Oued Laou. Der Strand ist bis auf den letzten Quadratmeter mit Plastiktischen, -stühlen und Sonnenschirmen gefüllt. Sofort wird uns auch ein solcher Schattenplatz angeboten. Meine Hungrigkeit kann ich hier gut stillen, da im Zweiminutentakt Männer mit feinem dounatähnlichem Gebäck, Süssigkeiten oder Früchten vorbeimarschieren. Später spazieren auch noch Dromedare am Strand entlang auf denen man einen Ritt wagen kann. Das Mittelmeer scheint uns auf dieser Seite viel kälter  als in Spanien, eine willkommene Abkühlung für uns. Als wir den Strand verlassen, müssen wir noch unseren Sonnenschirm-Platz bezahlen, wir handeln ihn von 50 auf 20 Dirham runter. Als wir den Zwanziger hinstrecken klärt er uns auf, dass sich der Preis pro Person versteht und so zahlen wir doch 40, gerissener Kerl. Wir haben den Beach-Nachmittag sehr genossen.

 

 

Da es in Küstennähe kein Camping zu haben scheint, fahren wir 20 Minuten entlang des Flusses Oued Laou ins Landesinnere. Dort finden wir einen Platz mitten im Olivenhain/Cannabis-Feld. Wir kochen uns einen leckeren Couscous-Salat, den wir gleich mit unserem neu erworbenen Gewürz verfeinern.


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