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Welcome back Afrex! :)

Nach endlosem Warten ist die lang ersehnte Nachricht nun endlich gekommen. Afrex ist an seinem Bestimmungsort gelandet. Nicht ganz ohne Tricks und nach doppeltem Bezahlen einiger Gebühren in Hamburg wurde der Container freigegeben. Der Zoll war an unserer Fracht auch sehr interessiert und so hat sich die Entladung wegen dem Röntgen nochmals um einen Tag verzögert. Dafür durften wir nochmals hundert Euro zahlen. Läuft in Europa auch nicht viel anders als in Afrika.


Am Montag Mittag habe ich mich also auf die lange Reise nach Hamburg gemacht. Zuerst ging es mit dem Velo nach Romanshorn, von da mit der Fähre nach Friedrichshafen um dort dann in den Flixbus zu steigen. Die erste Etappe bis München war noch angenehm und schnell vorbei. Dort hatte ich 2.5 Stunden Aufenthalt, genug Zeit um ein bisschen durch die Stadt zu schlendern und für einen Znacht. Es geht weiter mit dem nächsten Bus, 11 Stunden Fahrt durch die Nacht, mit etlichen Stopps in grösseren Städten. Die Busse sind gut ausgebucht und es steigen immer wieder Leute ein und aus. An Schlafen ist nicht wirklich zu denken und so treffe ich am Morgen um 9 Uhr ziemlich zerknittert in Hamburg ein. Am Busbahnhof werden die Passagiere von besoffenen Punks in Empfang genommen die rumbrüllen und Flaschen schmeissen, toll. Nun muss ich die Spedition finden. Eigentlich ist es nicht weit doch in der U-Bahn wartet die nächste Überraschung. Der Zugang zum Gleis ist gesperrt, überall Polizei. Scheinbar sind Leute in den Tunnel gelaufen und befinden sich nun auf den Geleisen. Nach über einer Stunde warten wird es mir zu bunt und besorge mir ein Taxi. Damit geht’s schnell und kurze Zeit später stehe ich bereits vor Afrex.

 

Der Spediteur hat ihn am Morgen früh bereits entladen. Der Container war noch versiegelt und Afrex ist scheinbar gleich angesprungen. Auf der langen Reise ist scheinbar ein Verzurr-Haken am Auto gerissen. Die Spannsets waren alle lose. Zum Glück hatte es noch genug Platz zu den Seitenwänden und der Seegang war offenbar auch nicht allzu heftig. Ein Reifen ist platt, doch das sahen wir kommen. Den habe ich kurzerhand aufgepumpt und schon bin ich startklar für den Rückweg. Nach einer Stunde Fahrzeit mache ich ein Nickerchen im oberen Stock, viel bequemer als im Flixbus. Ansonsten geht’s unspektakulär weiter und 11 Stunden später steht Afrex wohlbehalten auf seinem Parkplatz an der Eisenbahnstrasse 15.
So schliesst sich der Kreis und wir sind wieder vollständig zurück. Das nächste Abenteuer kann kommen…:)

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Rebi (Samstag, 05 September 2020 14:48)

    Juhuu wieder än blogitrag�